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Radball

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Seit 1968 betreibt der RSC eine eigene Radball-Abteilung. 14 x 11 Meter – auf dieser Fläche kämpfen kämpfen jeweils zwei Spieler (2er-Radball). Die Radball-Mannschaften des RSC agieren seit vielen Jahren erfolgreich in den Ligen des Landesverbandes NRW. Kontinuierliche und zielstrebige Aufbauarbeit, fleißiges Training und der Einsatz vieler Helfer sorgen für die Betreuung von aktuell 4
Nachwuchsmannschaften. In der Elite ist der Verein derzeit mit 5 Mannschaften in der Oberliga, der Verbandsliga und der Landesliga vertreten. Darüber hinaus stellt der RSC auch eine Mannschaft im 5er-Radball. Auf der Fläche eines Handballfeldes spielen hierbei 2 Mannschaften mit jeweils 5 Spielern in hohem und kampfbetonten Tempo gegeneinander.

Eine kleine Regelkunde zum 2er-Radball

Radball-Räder sind von der UCI (Weltradsportverband) genormt. Sie kosten je nach Hersteller und Ausführung zwischen 1200 und 1700 Euro das Stück. Wichtig vielleicht, sie haben keinen Freilauf. Es kann also mit ihnen vorwärts, als auch rückwärts gefahren werden, wobei eine Kurbelumdrehung das Rad mindestens 2,00 m bis max 3,20 m fortbewegen muß. Die Laufräder müssen im Durchmesser gleich sein, keinesfalls größer als 26 Zoll (660 mm) und nicht kleiner als 20 Zoll (508 mm). Scheibenräder sind natürlich nicht erlaubt. Das Spielfeld ist international genormt: 14 Meter lang und 11 Meter breit. Es ist umgeben von einer 30 cm hohen Schrägbande. Das Tor ist zwei Meter breit und ebenso hoch. Zur Mannschaft gehören zwei Spieler: Torwart und Feldspieler, wobei auch der Torwart im Feld spielen kann und umgekehrt. Die Spielzeit beträgt je nach Altersklasse zweimal 7, 6 oder 5 Minuten mit einer Halbzeitpause von 2 Minuten mit Seitenwechsel. Der Ball hat Kugelform, 17 – 18 cm Durchmesser, ist aus Stoff gefertigt, hat eine Füllung aus Tierhaaren und muss ein Gewicht zwischen 500 und 600 Gramm besitzen. Seine Geschwindigkeit erreicht bei Freischlägen bis zu 70 Km/h. Gespielt wird der Ball durch Schläge mit dem Vorder- oder Hinterrad, mit Ausnahme von Händen und Füßen, Kopfbälle sind allerdings erlaubt. Der Bewegungsablauf beim Schuss entspricht etwa dem eines Schusses beim Eishockey. Im Strafraum, dem mit einer durchgezogenen Linie von 2 Meter Radius gekennzeichneten Halbkreis um das Tor, darf sich jeweils nur ein Spieler der verteidigenden und ein Spieler der angreifenden Mannschaft befinden. Der verteidigende Torspieler darf in seinem Strafraum auch die Hände zur Ballabwehr benutzen. Grobe Regelverstöße im eigenen Strafraum (z.B. Fußabwehr oder Abwehr nach Bodenberührung) sowie grobes Foulspiel im Feld werden mit einem direkten Strafschuss, Torentfernung vier Meter, bestraft und können eine Verwarnung oder eine rote Karte nach sich ziehen. Andere Regelübertretungen außerhalb des Strafraumes (z.B. nicht regelgerechter Angriff auf den Gegner oder dessen Fahrrad) werden mit Freischlägen bestraft. Bei Bodenberührung während des Spieles mit Fuß oder Körper ist der betreffende Spieler erst wieder spielberechtigt, wenn er die verlängerte Torauslinie des eigenen Tores überquert hat. Oft ist dies ein großes Handicap.